Stadtchronik

Tangermünde
- Hanse- und Kaiserstadt im Herzen der Altmark -

Mitten in Deutschland, im Dreieck der großen Städte Berlin, Hamburg und Hannover, liegt eine Region voller Reiz, Ursprung und Natürlichkeit: die Altmark

Entdecken Sie das blaue Band der Elbe, weite grüne Wiesen und Weiden, Kiefern- und Mischwälder, flaches, weites Land mit Flüssen und Alleen – naturbelassene Landschaft.
Entdecken Sie urwüchsige alte Städte, Dörfer und hübsche mittelalterliche Fachwerkstätte.


Dort, wo der Tanger in die Elbe mündet, finden Sie Tangermünde, eine baudenkmalhistorische Kleinstadt mit vielen Türmen, Toren und verwinkelten Gassen.

Urkundlich erstmals erwähnt wurde Tangermünde im Jahre 1009 durch den Bischoff Thietmar von Merseburg. Die Stadt, bereits seit 1368 Mitglied der Hanse, war die erste Stadt an der Elbe, die in Kaiser Karl IV. Herrschaftsbereich lag und zu seiner Nebenresidenz wurde.

Durch den Handel mit Tuch, Bier und Getreide gewinnt Tangermünde im 15. Jahrhundert einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung. Prachtbauten wie das Rathaus und die mächtigen Stadttore entstanden.


 

1617 zerstörte ein verheerendes Feuer zwei Drittel der Stadt. Grete Minde, die zum Tod auf den Scheiterhaufen verurteilt wurde, soll daran Schuld gewesen sein. Durch sie wurde
Tangermünde ein besonderer Schauplatz deutscher Literatur.
Theodor Fontane zum Beispiel hat sich von ihrer Geschichte inspirieren lassen.

Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts vollzog sich im Norden der Stadt, so dass Tangermünde sein ursprüngliches Bild erhalten konnte. Die historischen Bauten der Altstadt,
die Stadtmauer und die Burganlage sind noch heute im Originalzustand zu besichtigen.